Tag 110-116 : Eis und Schnee und Glitzerkram

Immerhin drei Mal hab ich es nach draußen geschafft, diese Woche. Der Eiszapfen hing zum Glück direkt vor der Tür, so dass ich auch schnell wieder drin war. Makro mit Obst und Gemüse bleibt Thema, ist halt bequem und warm und ich weiß wie’s geht.

Die Entdeckung der Woche ist Rettungsfolie. Irgendwo habe ich ein Beispiel gesehen, bei dem mit Alufolie ein glitzernder Hinergrund erzeugt wird. Rettungsfolie ist noch besser, weil sie wahlweise mit der goldenen oder mit der silbernen Seite eingesetzt werden kann und weil sie besser zu knittern udn zu arrangieren ist. Und nicht so umweltschädlich, hoffe ich.

Die Glitzerei fand ich so toll, dass ich die Folie erstmal als eigenes Motiv ausprobiert habe – auch um die Effekte zu testen. Beim Rumprobieren mit Folie als Hintergrund sind mir die Spiegelungen aufgefallen, die die als Motiv vorgesehenen Organgen erzeugt haben. Schnell waren andere farbige Gegenstände gefunden (ein Buch, eine CD, grüne Zitronen) und die Spiegelungen zeigen abstrakte Formen, deren Herkunft noch nicht mal zu erahnen ist.

Am Sonntag sind die Experimente mit der Folie so unspannend ausgefallen, das ich schnell noch ein paar Bläschen produziert habe, damit halbwegs was zum zeigen rauskommt.

Gelernt:

  • Rettungsfolie ist ein super Hintergrund, wenn’s glitzern soll.
    Die große Blende für’s Bokeh ist klar, starke Beleuchtung schräg von vorne (bei mir: von zwei Seiten) ergibt die unterschiedlichen Lichter.