Tag 131-137: Keime und Kontrastprogramm

Die Keime sind angesichts des Wetters weiterhin ein dankbares Thema, deshalb gibt’s diese Woche mehr davon. Die Kartoffel-Keime haben es mir so angetan, dass ich diese Woche nochmal zwei Versuche starten musste. Vor allem die Verbesserung der Schärfentiefe war mir wichtig, dazu habe ich Versuche mit der Demo-Version der Helicon-Software gemacht. Eine genauere Analyse mit den Vergleichsbildern gibt es demnächst hier im Blog. Das Thema Focus-Stacking bestimmt auch weiterhin hier auftauchen. Die beiden Bilder hier sind übrigens trotzdem die mit Photoshop bearbeiteten.

Trotzdem musste ich der ganzen Keimerei ein bisschen was anderes entgegen halten, um nicht auch im Hirn ein Focus-Stacking zu erleiden. Die Glühbirnenbilder waren das Ergebnis eines Zufallsbildes, als ausgelöst habe, ohne die Kamera auf das eigentliche Motiv (irgendein Keim) auszurichten. Das entstandene Bild fand ich so interessant, dass ich es weiter ausgearbeitet habe.

Ein Ausflug nach Stuttgart hat dann noch einmal mehr Motiv-Abwechslung gebracht, die ich dringend gebraucht habe.
Das letzt Bild ist übrigens mein (per Lightroom) auf den Kopf gestellter Sonntag-Abend-Aperitiv und nein, die Farbe ist nicht bei der Nachbearbeitung entstanden, die ist echt.

Gelernt:

  • Focus-Stacking ist ein Hit (im richtigen Moment eingesetzt)
  • Die Automatisierung der Aufnahmereihe mittels Software steigert die Qualität bei diffizilen Motiven erheblich
  • Die Helicon-Software zur vollständigen Automatisierung ist gut, für Hobby-Fotografen aber ziemlich teuer, wenn man sich nicht auf diese Art Aufnahmen spezialisieren will
  • Die Konzentration auf eine Motivgruppe langweilt mich schnell – kann ich was dagegen tun? Oder sind die Bilder wirklich so eintönig, wie ich sie empfinde?