Tag 138-144: Makro-Mania

Auch bei der Schnecke habe ich wieder mit Focus-Stacking experimentiert, allerdings ist es mir nicht gelungen, ein ebenmäßig scharfes Bild hinzukriegen, bei dem mich auch die Spiegelung und die Bildwirkung im Ganzen zufrieden stellt. Also auch nach der Begeisterung von letzter Woche erneut die Erkenntnis: Unschärfe ist wichtig!

Am Makro bin ich trotzdem hängen geblieben – nicht nur, weil’s halt im improvisierten Heimstudio einfach umzusetzen ist, sondern weil ich die Sichtweise auf kleinste Details einfach unglaublich spannend finde, weil die Dinge im wahrsten Sinne des Wortes in eine andere Perspektive gerückt werden.

Beim Bild vom 16.2. hat mich natürlich hat mich die Aufkleber-Reihe von Karin inspiriert, ich habe ausprobiert, ob sich hier Pendants fotografieren lassen. Ihre Reihe lebt aber so stark von der Idee an sich, dass ich dem nichts neues hinzufügen konnte. Deshalb blieb es bei dem einen Bild.

Da ich mit meinem (heißgeliebten!!)  Sigma 105er Makro-Objektiv manchmal für meinen Geschmack nicht nah genug an die Motive ran komme, habe ich mir einfaches und kostengünstiges Makro-Zubehör bestellt: Einen Umkehr-Adapter und einen Satz Zwischenringe. Das „Tentakeltier“ vom 16.2. (das natürlich eigentlich ein Blütenstand ist) ist das erste Experiment damit. Da ein größere Schärfentiefe im Makro-Bereich ja schon die ganze Zeit schon mein Thema ist, habe ich so meine Schwierigkeiten damit, dass der Schärfe-Bereich beim Einsatz dieser beiden Hilfsmittel sehr klein ist, sich nur in einen unveränderlich kleinen Bereich nah vor der Kamera befindet und die Fokussierung sich dadurch nicht gut steuern lässt.

Gelernt:

  • Unschärfe ist wichtig (immer wieder…)
  • Spiegelungen machen Spass
  • Einfaches Makro-Zubehör erfordert viele Experimente und ist nur für bestimmte Motive geeignet