Tag 229-235: Plastik, Blumen, Spiegelungen

Die beiden Plastik-Bilder zeigen, was unterschiedliche Beleuchtung so ausrichten kann. Das Motiv ist das selbe. Das erste (16.5.) ist vor weißem Hintergrund mit direkter Seiten-Beleuchtung fotografiert, das zweite (17.5.) mit etwas indirekterer Beleuchtung seitlich und von hinten.

Dann wieder ein bisschen Landschaft zur Abwechslung. Eigentlich würde ich gerne viel mehr Landschaft fotografieren, kriege ich zeitlich aber nach wie vor nicht hin.

Pusteblumen sind schon millionen Mal fotografiert worden, die Form finde ich trotzdem faszinierend genug, noch ein oder zwei Fotos drauf zu setzen. Immer in der Hoffnung, dem Motiv doch noch etwas ungewöhnliches abringen zu können. Das Bild vom 18.5. ist eine Montage aus 5 Einzelaufnahmen, die als Focus-Stacking mit Photoshop zusammen geführt wurden. Die Montage ist nur bedingt gelungen, es sind viele „Halos“ entstanden. Grund dafür sind zum einen die feinen Strukturen des Motivs, zum anderen meine manuelle Methode: Die Aufnahmen mit den unterschiedlichen Fokusebenen mache ich aus der Hand – das ist nicht sonderlich präzise.

Experimente mit Spiegelungen in Landschaftsaufnahmen sind schon lang ein Lieblingsthema – mich interessiert die zusätzliche Abstraktion, die das Motiv dadurch bekommt – bis hin zur völligen Verfremdung, Das Bild vom 22.5. geht in diese Richtung.

Gelernt:

  • Wichtig beim Focus-Stacking: Immer genügend Platz ringsrum lassen, damit der Bildausschnitt noch gut gewählt werden kann. Beim Ausrichten der Ebenen für das Stacking entstehen hoch Verschiebungen – ist der Ausschnitt zu eng gewählt, kann es passieren, dass Teile des Motivs abgeschnitten werden. Grund für die Verschiebung ist, dass ich Fokussieren auf verschiedene Ebenen im Bild die Abbildungsgröße des Motivs noch verändert.