Tag 264 – 270: Linien

Das ist die Essenz der Wochenbilder. Hab ich aber auch erst auf den zweiten Blick gemerkt.
Als ich die Bilder dieser Woche nebeneinander angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass sie alle eine relativ strenge Komposition durch eine sehr deutliche Linienführung haben. Eine strenge Komposition ist für mich wichtig geworden und daran messe ich die Qualität meiner Bilder inzwischen.

Die Rosen im ersten Bild bekommen erst durch die losen Blütenblätter links im Vordergrund eine stimmigen Bildaufbau. Zunächst sind sie da aus versehen gelandet, ich habe sie weggeräumt und dann festgestellt, dass das Bild dann langweilig wird. Also wurden sie wieder hindrapiert. Schade allein, dass sich nicht auch der Duft einfangen ließ, den die Blüten im ganzen Raum verbreitet haben.

Im zweiten Bild ist auf Anhieb klar, dass es nur vom Aufbau der Linien und der Farbabstufung lebt.

Auch die drei Landschaftsaufnahmen sind von Linien geprägt, ohne dass mir das beim Fotografieren so stark bewusst war. Auch sie wären ohne die Linienführung wesentlich weniger spannend.

Architektur-Fotografie lebt sowieso von Linien und das Plastik-Netz des Sonntags-Bildes habe ich gezielt so entwickelt, dass es schon fast zeichnerisch wirkt.

Gelernt:

  • Beim Fotografieren noch bewusster auf Linienführung achten
  • Kontrapunkte und Gegenbewegungen bauen Spannung auf in einer Komposition