Tag 5-10

Die zweite Woche hat gut angefangen, weil ich im Garten das frei schwebende Blatt entdeckt habe. Die Hommage an den Vogel, den meine Katze umgebracht hat war ein sehr persönliches Motiv, das ich fotografisch auch nicht ausgereizt habe, weil ich zu viel Respekt vor der vormals lebenden Kreatur hatte.

Langsam wird  offensichtlich, dass die Motivsuche gar nicht einfach ist, ich hatte mit viel mehr offensichtlichen Motiven gerechnet, die ich „nur noch“ ausgiebig fotografieren muss, so wie z.B. die Zwetschge mit den Wassertropfen, die mir beim Kuchenbacken aufgefallen ist – der Kuchen blieb ungebacken, dafür gefällt mir das Bild. Tag 8 und 9 waren von Zeitnot und absoluter Un-Kreativität geprägt, in meiner Not bin ich das erste Mal auf Katzenbilder verfallen, am 8. Tag war’s ein ziemlicher Schlag ins Wasser, am 9. wenigstens ein ordentliches Bild. Am Wochenende sind mir die Landschafts- und Naturmotive nur so zugeflogen. Draußen fotografieren fällt mir definitiv am leichtesten.

Gelernt:

  • Auch bei Katzenbilder auf den Hintergrund achten, Tierbilder gehe ich ab jetzt an wie Portraits
  • Bei Stilleben große Kontraste im Hintergrund unbedingt vermeiden